Hochzeitsfotografie in München

Als Hochzeitsfotograf fällt mir dabei einiges zum Thema Hochzeitsfotografie ein. Was ist an dem Hochzeitstag wichtig für euch als Brautpaar? Worauf sollte ihr besonders achten. Hier gebe ich euch professionelle Tipps und sage euch worauf ihr bei der Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen achten müsst. Hier gehts zum Artikel…

Hochzeitsfotograf Eibsee

Tipps für Hochzeitsfotografen

Die Hochzeitsfotografie zählt für viele Fotografen zur Königsklasse in der Fotografie. Und nicht zu unrecht. Bei der Hochzeitsfotografie vereinen sich viele Dinge. Was macht die Hochzeitsfotografie so besonders, so einzigartig aber auch so schwierig?

Als Hochzeitsfotograf hat man immer nur eine Chance. Jedes Bild muss sitzen, es gibt keine zweite Chance. Der Kuss bei der Trauung, der Hochzeitstanz, die Momente bei der Trauung, die Freudentränen und natürlich auch die vielen kleine Dinge die Abseits des Brautpaares passieren. Der Hochzeitsfotograf muss alle diese einmaligen Momente erfassen, die Bilder müssen scharf und richtig belichtet sein, der Bildauschnitt muss sitzen und im besten Fall stimmt auch die Bildkomposition. Da wird der eine oder andere sagen, das ist doch kein Problem. Wie man allerdings in der Praxis sehr oft sehen kann, anscheinend doch.

Hochzeitsfotografie München

Checkliste für Hochzeitsfotografen

  • Min. 2 Kameras mit jeweils 2 Speicherkartensteckplätzen

  • min. 3 Objektive mit Festbrennweiten, z.B. 16, 35 und 85 mm

  • min 1 Systemblitz, für kreative Bilder min. 4

  • ausreichend Akkus um 2 Tage autark arbeiten zu können

  • Ausreichend Speicherkarten um 2 Tage autark fotografieren zu können

  • Berufshaftpflichtversicherung

  • Equipmentversicherung

  • pro geleistete Arbeitsstunde min. 75 Euro nettto

  • regelmäßige Weiterbildung

  • Your Content Goes Here

Meine erste Hochzeit

Nach über 12 Jahren als Hochzeitsfotograf und um viel Erfahrung reicher, würde ich es heute bestimmt anders machen. Damals vor 12 Jahren bin ich in das kalte Wasser gesprungen und habe mehr schlecht als recht meine ersten Hochzeiten begleitet. Aus der heutigen Sicht, war dies bestimmt nicht die beste Entscheidung. Ich glaube zwar, das das Hochzeitspaar durchaus zufrieden mit mir un den Bildern war, aber ein Woow kam bestimmt nicht über ihre Lippen. Wie soll ich es sagen – es war ganz einfach Standard.

Ich hatte damals mit einer Canon 7D und zwei Zoom Objektiven angefangen. Heute würde ich mit keinem Zoom Objektiv auf eine Hochzeit gehen. Mir würde hier das Freistellungspotenzial einfach fehlen. Damals hatte ich auch nur eine Kamera dabei, aus heutigen Sicht unverständlich und schon etwas Verantwortungslos. Ich habe also all diese Fehler gemacht, von denen ich heute jedem abraten würde.

Aber ich hatte wirklich viel Glück und es ist nichts passiert. Aber es war eben Glück. Es hätte auch anders kommen können.

Auch bei der Bildbearbeitung war ich noch ein Anfänger und habe auch hier viele Fehler gemacht. Ich dachte, ich müsste das Bild sehr stark bearbeiten. Dabei habe ich wie wild mit den Reglern in Lightroom herumgespielt und teilweise wirklich erstaunliches produziert. Die Frage ist allerdings, war es erstaunlich gut und erstaunlich schlecht. Ich möchte das an dieser Stelle einmal offen lassen.

Mein erster Workshop

Im Jahr 2012 besuchte ich meinen ersten Hochzeitsworkshop. Es war ein Workshop von Denis Jagusiak und Sergej Falk auf Mallorca und dauert 3 Tage. Es war einfach toll und mein wirklicher Einstieg in die Hochzeitsfotografie. Warum?

Der Workshop war unglaublich inspirierend und ich konnte eine Menge zum Thema Hochzeitsfotografie lernen. Wir waren ca. 12 Fotografen und alle hatten dasselbe Ziel – sich in der Hochzeitsfotografie zu verwirklichen. Abgesehen davon das wir eine Menge gelernt hatten, haben wir tolle Bilder gemacht.

Ich habe viele tolle Kollegen bei diesem Workshop kennengelernt. Mit einigen hatte auch nach dem Workshop intensiven Kontakt und wir machten einige Hochzeiten, After Wedding Shootings und gaben später auch zusammen Workshops. Mein Netzwerk an Hochzeitsfotografen wurde dadurch größer und wir gaben Hochzeitsanfragen gegenseitig weiter.

Mein Tip für Euch:

Besucht regelmäßig Workshops zum Thema Hochzeitsfotografie und Fotografie im allgemeinen. Bildet euch immer wieder weiter. Dabei bildet Ihr euch nicht nur in der Hochzeitsfotografie weiter, sondern erweitert euer Fotografen Netzwerk. Networking ist alles.

Falls ihr an Hochzeitsworkshops interessiert seid, hier gibt es mehr Infos dazu….

Hochzeitsworkshop auf Mallorca

Assistent oder Secondshooter

Viele Fotografen sind gerne bereit einen Fotografen als Assistent oder Secondshooter mit auf ihre Hochzeit zu nehmen. Wenn du als Secondshooter bei einem Hochzeitsfotografen mitgehen kannst, ist das ein sehr großer Vorteil für dich.

Du kannst ohne jeglichen Druck lernen, auf was es bei Hochzeiten ankommt und welche Abläufe bei Hochzeiten üblich sind. Als Assistent hast du keine große Verantwortung und auch keine großen Fotoaufgaben zu bewältigen. Du hast viel Zeit und kannst dich auf ein paar wenige Fotos konzentrieren. Als Secondshooter hast du schon etwas mehr Verantwortung, da der „Hauptfotograf“ davon ausgeht, später deine Bilder auch zu verwenden. Er erwartet also, das du die dir übertragenen Aufgaben gewissenhaft und ordentlich erledigen kannst.

Im beiden Fällen kannst du viel lernen. Sei es nur durch dabei zu sein oder zuzusehen, durch selbst auszuprobieren und dabei die Erfahrung zu sammeln. Ich erkläre meinen Assistenten immer sehr viel und bin mir sicher, das sie sehr viel bei mir lernen. Einige meiner Assistenten sind inzwischen selbst erfolgreiche Hochzeitsfotografen. Wenn du dich dafür interessierst bei mir als Assistent oder Secondshooter dabei zu sein, dann schreibe mir doch ganz einfach eine email

Secondshooter in München gesucht